Sportentwickler*in gesucht

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Historie der Jahre 1981 bis 1985

1981/82
Für die Herren-Bezirksliga konnte Christian Harde als Spielertrainer gewonnen werden. Der Oberstudienrat des Märkischen Gymnasiums kannte die Mannschaft bestens, handelte es sich doch bis auf Schauberg um seine Schüler. Ende der Saison gab es im März 1982 ein echtes Finale: am letzten Spieltag empfing der Tabellenführer Remscheider SV mit dem Harde-Team seinen unmittelbaren Verfolger. Nur der Gewinner der Partie würde als Meister in die Landesliga aufsteigen und die Begegnung entwickelte sich zu einem wahren Krimi: nach Ende der regulären Spielzeit stand es 69:69 unentschieden, so daß die Verlängerung die Entscheidung bringen mußte. In einem Herzschlagfinale setzte sich RE vor über 150 Zuschauern knapp mit 83:80 durch und schaffte somit den "Durchmarsch". Die Herrenreserve in der 2.Kreisliga komplettierten ebenso wie die männliche A- und die weibliche B-Jugend den Saisonerfolg, denn die drei Teams wurden in ihren Ligen allesamt Kreismeister. Im Sommer 1982 hoben Werner Weyand und Andreas Happe das Stars&Stripes-Turnier für hochkarätige Jugendmannschaften aus der Taufe. Erster Sieger wurde die A-Jugend von Bayer 04 Leverkusen.

1983
Es folgten zwei Jahre der Abteilungskonsolidierung. Zwar konnte man eine dritte Herrenmannschaft ins Rennen schicken, dafür waren in der Jugendarbeit Lücken zu verzeichnen, denn weder in der A- noch in der B-Jugend gingen Jungen für RE an den Start. Dieses Defizit wurde erkannt und die Aufbauarbeit bei den Jüngsten intensiviert. Schon in der Saison 83/84 kam der Lohn für diese Arbeit: zwei D-Jugenden wurden gemeldet, das Team von Christian Harde wurde Kreismeister und qualifizierte sich für die Westdeutschen Meisterschaften, deren Endrunde in Schwelm stattfand. Für diese Finalrunde wurden die stärksten Akteure aus Team 2 von Klaus Billerbeck hinzugezogen und vor heimischen Publikum setzten sich die RE-Jungen souverän gegen die Kontrahenten aus Köln, Leverkusen und Paderborn durch. Bürgermeister Döring gratulierte den glücklichen Spielern Billerbeck, Böttger, Broweleit, Hainau, Hardes, Michels, Nieden, Pentleit und Weise.

1984
Auch im weiblichen Bereich trug die Aufbauarbeit von Trainer Frank Herzbruch Früchte, auf die die Damenmannschaft später lange aufbauen konnte. Kreismeister der weiblichen A-Jugend wurden 1984: Anke Thiel, Astrid Jakobi, Sabine Mrosek, Gudrun Bräker, Barbara Thiel, Sandra Kury, Mechtild Oberdick, Anja Beil. Nach zwei mittelmäßigen Spielzeiten in der Landesliga sahen Werner Weyand und Christian Harde 1984 die Zeit gekommen, um eine Initialzündung für den Herrenbereich zu geben. Die junge Schwelmer Mannschaft war zwar spielstark, aber in den entscheidenden Situationen fehlte ein erfahrener Rückhalt, der eine Begegnung auch mal allein entscheiden konnte. Harde nutzte seine Kontakte nach Hagen und sprach mit Klaus "Toni" Risse, einem bundesligaerfahrenen Akteur vom SSV Hagen, genau den richtigen Mann an. Denn mit ihm ging es steil nach oben, wurden die Schwelmer in der Saison 1984/85 doch prompt Meister in der Landesliga, ein Jahr später schafften sie sensationell den Durchmarsch durch die Oberliga.

1985
Überhaupt entwickelte sich die Abteilung in diesen Jahren enorm, wies neben den sportlichen Erfolgen auch den größten Zusammenhalt auf. Auf etwa 150 Mitglieder war man gewachsen, der weibliche Bereich hatte sich unter der Leitung von Damentrainer Frank Herzbruch mit drei Jugendmannschaften stark vergrößert, und wer denkt nicht gerne an die gutgefüllte Zuschauergalerie bei Heimspielen im Gymnasium zurück. Im Rückblick betrachtet wundert es daher nicht, daß sich die sportlichen Erfolge häuften und 1985/86 die erfolgreichste Saison gefeiert werden konnte. Während die 1.Herren die Oberligameisterschaft errangen, führte Trainer Werner Weyand die Reserve zur Kreismeisterschaft, was den Bezirksligaaufstieg bedeutete; gleichzeitig stieg die Damenmannschaft in die Landesliga auf, weiblich B und C wurden Kreismeister und die männliche C-Jugend wiederholte ihren Erfolg von 1984, indem man mit Coach Toni Risse erneut Westdeutscher Meister wurde. Die damit verbundene Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften überstand das Team durch einen zweiten Platz in Hamburg und im Finale in Offenbach belegten die Risse-Schützlinge einen sensationellen 3.Platz hinter dem TSV Speyer und EOSC Offenbach. Bronze bei Deutschen Jugendmeisterschaften - ein bislang einzigartiger Titel in der ansonsten nicht armen Sammlung unserer Basketballer, den Dirk Hardes, Chris Michels, Jörn Broweleit, Kai Böttger, Joachim Nieden, Kenan Zöngör, Matthias Heinau und Stephan Weise errangen, wobei letzterer wegen eines Daumenbruchs das Finale nur von der Bank aus verfolgen konnte.
Zeitlich parallel kämpften sich unsere Herren im WBV-Pokal von Runde zu Runde weiter vor. Dabei wurden auch höherklassige Gegner sicher aus dem Weg geräumt, bis man schließlich im Finale gegen die BG Kamp-Linfort stand. Nachdem man das Hinspiel in Kamp-Linfort knapp mit 86:83 an die BG abgegeben hatte, war das Team für das Rückspiel in Schwelm voller Hoffnung. Unvergeßlich für Spieler und Zuschauer dann das Herzschlagfinale in der Sporthalle des Märkischen Gymnasiums: über 400 Zuschauer verwandelten die Halle bei hochsommerlichen Temperaturen in einen wahren Hexenkessel und peitschten ihre Mannschaft immer wieder nach vorn. 3 Sekunden vor Ende der Partie gelang den Schwelmern das 81:78, womit exakt der Vorsprung der Gäste aus dem Hinspiel egalisiert werden konnte, so daß die Verlängerung eine Entscheidung herbeiführen mußte. Mit 95:87 setzten sich die Harde- Mannen schließlich durch und schafften neben dem Regionalligaaufstieg somit das "Double".

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