Sportentwickler*in gesucht

Die TG Rote Erde Schwelm sucht eine(n) neue(n) Sportenwickler*in!

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Historie der Jahre 1991 bis 1995

1991/92
Mit Marek Piotrowski wird für zwei Jahre ein neuer Coach verpflichtet, der entscheidend die weitere Entwicklung in Schwelm mitprägt, denn dem gebürtigen Polen Piotrowski ist es zu verdanken, daß RE 1992 den ukrainischen Ex-Nationalspieler Jouri Kossenko verpflichten kann. Kossenko löst den Amerikaner J.R. Hill ab und wird für 4 Jahre der sportliche Rückhalt der 1.Herrenteams, Weise und Schmidt stoßen als Rückkehrer nach einem Jahr wieder zum Team. Zuvor schaffen die 3.Herren den erneuten Aufstieg in die Bezirksliga, die männliche B-Jugend wird 1992 Kreismeister und zieht in das Finale des WBV-Pokals ein.

1993
Ein Jahr später können die Damen endlich einmal aus dem Schatten der Herren treten: 1993 erringen die Damen M.Grothof, K.Hagedorn, I.Kossenko, B.von Oepen, N.Sartor, T.Schmidt, M.Rakowitz, A.Rusche, A.Wakenhut den einzigen Abteilungstitel, werden souverän Meister in der Landesliga und schaffen den Oberligaaufstieg.
Für die Spielzeit 93/94 gelingt es, bei den Herren ein neues Paket zu schnüren: Stefan Arntz, nach einem Intermezzo beim SV Derne in der Bundesliga und einem Stipendiatenaufenthalt an der University of Alaska in Anchorage (USA), kehrt zurück in die Kreisstadt. Auf die Kommandobrücke des Trainers tritt wieder Frank Herzbruch, der in der Folge parallel sowohl 1.Herren als auch Damen betreut. Beide Teams schließen unter Herzbruchs Führung und mit ukraiinischer Hilfe die Saison 93/94 erfolgreich ab: Kossenko und Arntz sorgen mit Schulte, Michels, Hehemann, Gehrke, Sonnenschein, N.Schmidt, Homberg, Weise, T.Schmidt für die Meisterschaft in der 2. Regionalliga. RE kehrt in die höchste Amateurklasse zurück.
Die Damen erreichen mit Ira Kossenko und Natascha Pawlowa den 4.Platz in der Oberliga und damit die höchste Plazierung im weiblichen Bereich.
Die verjüngte Reserve hat in der Oberliga schwer zu kämpfen und steigt schließlich in die Landesliga ab, parallel erkämpft die Dritte den Bezirksligameistertitel und steigt in dieselbe Liga auf. In der Jugend werden ml. C und Minis Kreismeister.

1994
Ein besonderes Highlight findet am 18.08.94 in der Halle des Märkischen Gymnasiums statt. Auf Anfrage von Brandt Hagen veranstaltet RE ein Partie zwischen dem Bundesligisten und der University of Alaska. In der mit einer Zusatzbestuhlung ausgestatteten und prall gefüllten Halle des Gymnasiums zaubern die Uni-Ballkünstler aus dem Norden Amerikas und begeistern die ca. 400 Zuschauer ein ums andere Mal.
Den gestiegenen Anforderungen der 1.Regionalliga entsprechen die Schwelmer mit der Verpflichtung des Remscheiders Peter Truskowski, dem zweiten Center mit Bundesligaerfahrung. In der Meisterschaft überzeugt der 6.Platz, im Pokalwettbewerb lassen die Herzbruch-Mannen aufhorchen, als man das Finale um den Wesdeutschen Basketballpokal erreicht. In zwei Endspielen unterliegt RE gegen den Ligakonkurrenten TuS Iserlohn sehr unglücklich. In der Jugend erreichen die Jungen C als einzige von aber immerhin acht Mannschaften Meisterehren.

1995
Zur Saison 95/96 wartet RE dann mit einem Novum auf: der senegalesischen Nationalspieler Ndiaye El Hadj Massaer L. Magatte, kurz "MASS", Student an der Bergischen Uni Wuppertal, verstärkt als erster Afrikaner die Kreisstädter, während Stefan Arntz aus Studiengründen in die 2.Bundesliga nach Göttingen wechselt.

Mittlerweile verfügt RE über eine genügende Anzahl von Spielern, um mit den über 30-jährigen eine Senioren-II-Mannschaft zu stellen, und prompt schaffen Kaschny, Kossenko, Wiethoff, Herzbruch, Krieger, Happe, Pomian, Risse, Pruggmayer, Michels und Harde einen bemerkenswerten 3.Platz im WBV

Bei den Damen in der Oberliga sieht es sportlich gesehen sehr ernst aus, denn entgegen früherer Zeiten, in denen man unter Mitwirkung von Ira Kossenko in gesicherten Tabellenregionen eher nach oben als nach unten schaute, stehen die Akteurinnen von Trainer Ulf Klebert mit dem Rücken zur Wand. Letztlich steigt man in die Landesliga ab und die Damencrew zerschlägt sich. Es gelingt nicht, eine genügende Anzahl von Spielerinnen zusammenzuhalten, so daß man die Mannschaft schließlich ganz abmeldet.

Bei der Veranstaltung der NRW-Streetball-Tour in Schwelm geben sich 87 Mannschaften im Juni 1996 auf dem Schulhof und in den Hallen des Märkischen Gymnasiums ein Stell-Dich-ein.

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